Die Deutsche Telekom hat die zweite Phase ihrer Vermarktung des Triple-Play-Angebotes "T-Home" gestartet. Mittlerweile sind unter www.t-home.de zahlreiche Details abrufbar.
Die bereits bekannten Tarife "Classic", "Complete Basic" und "Complete Plus" kosten 20 Euro, 30 Euro und 40 Euro monatlich, dazu kommen die Kosten für einen Telefon- und DSL-Anschluss sowie einmalige Hardware-Kosten in Höhe von knapp 100 Euro. Während "Classic" mit einem regulären DSL-Zugang nutzbar ist, sind die "Basic" und "Plus" nur über VDSL buchbar. Derzeit beschränkt sich die Anzahl der potentiellen Haushalte auf etwa drei Millionen in zehn Städten, bis zum Ende des Jahres sollen es sechs Millionen Anschlüsse sein.
Das Komplettpaket "Complete Plus" kommt unter anderem mit allen verfügbaren TV-Sendern, Video-on-Demand-Angebot, Receiver mit Time-Shifting, einer gedruckten Programmzeitschrift (SAT+KABEL berichtete), IP-Telefonie und einer Flatrate bei 25, später 50 MBit/s. Kostenpflichtig hinzu buchbar sind unter anderem Premiere Bundesliga und Auslandskanäle. Basic-TV-Sender sind u.a. RTL, Sat.1, ProSieben und Vox. Originell: Unter "Premium TV-Sendern", die nur in "Complete Plus" enthalten sind, versteht der Bonner Telekommunikationskonzern unter anderem die Spartensender tv.gusto, Motors-TV und Spiegel-TV Digital. Unter "Dokumentationen" rangiert u.a. Bibel-TV.
Der Einstiegstarif nutzt maximal 16 Mbit/s, IPTV-Empfang unterdrückt die Telekom aus nicht nachvollziehbaren technischen Gründen, nur ein TV-Archiv ist nutzbar. Von bestimmten TV-Sendern werden dabei "ausgewählte Sendungen aufgezeichnet" und "vorübergehend zur Verfügung gestellt", heißt es bei der Telekom. Eine Übersicht der Tarife ist hier abrufbar. Zur Zeit gibt es noch Probleme, unter anderem lassen sich die Informationen über Video-on-Demand-Angebote wegen eines Server-Problems nicht abrufen.
Eine direkte Anmeldung ist nicht möglich, noch steht nur eine Registrierung zur Verfügung, die eine eMail mit "wichtigen Informationen zum neuen Angebot der T-Com" auslöst.
Der mitgelieferte Receiver X300T dekodiert auch HD-Signale im MPEG4/H.264-Standard, die über die LAN-Schnittstelle zugespielt werden. Zwei Videoströme lassen sich gleichzeitig verarbeiten. Darüber hinaus ist auch ein DVB-T-Twin-Tuner an Bord, der allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt per Software-Update aktiviert werden soll. Als Anschlüsse stehen zweimal USB 2.0, ein HDMI-Ausgang für HDTV-Sendungen und zwei SCART-Verbindungen zur Verfügung. Ob alle empfangenen Inhalte über die analogen Schnittstellen ohne Kopierschutz beispielsweise an einen DVD-Rekorder weitergeleitet werden können, ist offen. Mit im Paket ist neben dem Receiver auch ein WLAN-Router, das eigentliche VDSL-Model und ein obligatorischer Splitter, der die regulären Telefonfrequenzen abtrennt.
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