Internet Protocol Television, auch mit IPTV abgekürzt, ist stark im Kommen. Nach einem langsamen Start, der durch die starke Verbreitung des normalen Fernsehens abzusehen war, steigt die Zahl der Benutzer unaufhörlich. Besonders in Frankreich ist es sehr populär. Während in Deutschland kaum jemand von dem Begriff weiß, sind gibt es mehr Franzosen, die über IPTV ihr Fernsehprogramm abrufen, als tatsächliche Besitzer eines Fernsehers.
Der Begriff darf aber nicht mit "Web Television" verwechselt werden. Damit ist nämlich kein richtiges Fernsehen gemeint, sondern eine neue Form der Video-Unterhaltung im Internet, die aus Kurzfilmen von einigen Minuten besteht. Um tatsächlich IPTV empfangen zu können, benötigt man eine IPTV-Box. Das ist nämlich ein Empfänger.
Das soll sich aber ändern, denn Microsoft und Alcatel, eine Firma, die ihre Wurzeln in Kommunikation und Medien hat, wollen in einer fruchtbaren Zusammenarbeit den Usern das IPTV näherbringen. Was dringend benötigt wird, ist die Verfügbarkeit von IPTV für jeden Haushalt, denn das ist in Deutschland bisher noch lange nicht der Fall. Vielversprechend sind die Erfahrungen von Alcatel mit dem sogenannten Triple-Play, einer Technik, die verschiedene Medien, wie das Fernsehen, Telefonieren und einem Breitband-Internetzugang zusammenbringt. Eine mögliche Entwicklung ist auch die Integration von E-Mail-Clients in IPTV-Boxen. Das würde die Boxen endgültig zum Allrounder für Onlinemedien machen. Outlook neben Fernsehen und Internetzugang deckt einfach jeden Bedarf, den es für Online-Anwendungen geben kann. Das verringert die Scheu, sich eine IPTV-Box zu kaufen, denn man kauft sich damit ein ganzes Multimedia-Paket und IPTV ist nur ein weiteres nützliches Feature. Unter dem Suchbegriff Outlook Tipps kann man der Diskussion beitreten. |